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| Dienstag, 29. August, 19:15 Uhr Metropolis Kino auch am Samstag, 2. September, 15:00 DER RAUM IN ANIMATIONSFILMEN |
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| In Daniel Greaves’ Flatworld (GB 1997, 30’) führt Matt Phlatt mit seiner fetten Katze Geoff und seinem gefräßigen Fisch Chips ein normales Leben in einer urbanen »Flachwelt«. Adriaan Lokmans Barcode (F 2001, 8’) lässt aus Licht und Schatten eine abstrakte virtuelle Landschaft geometrischer Formen entstehen. Virgil Widrichs Fastfilm (A/L 2003, 14’) bietet eine Verfolgungsjagd durch Filmverfolgungsjagden, umgesetzt mit ausgedruckten und papieranimierten Found Footage Einzelbildern. In Zbingniew Rypczynskis Tango (P 1981, 8’) läuft das Leben in all seinen Facetten an uns vorbei: Liebe, Geburt, Kindheit, Familie, Arbeit, Hobby, Alter, Tod. Florian Gwinners Das Modell (D 2005, 6'15'') gewährt uns einen Blick in die Realität kleiner Welten und hinter deren Kulisse. Michaela Pavlátovás Repete (CZ 1995, 8’) handelt von der Routine, die uns langweilt, aber auch Sicherheit gibt. Einführung: Olaf Bartels | ||||
| Dienstag, 29. August, 21:15 Uhr Metropolis Kino VON HÖHLEN, HÜTTEN UND WOLKENKRATZER |
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| Heinz Emigholz’ D’Annunzios Höhle (D 2004/05, 52’) zeigt fünfzehn Räume der von dem Schriftsteller Gabriele d‘Annunzio bewohnten Villa Cargnacco in Gardone am Gardasee. Sie ist Bestandteil des Vittoriale, eines musealen Themenparks zu Ehren d‘Annunzios, mit dessen Gestaltung er selbst, gemeinsam mit seinem Leibarchitekten Giancarlo Maroni, nahezu zwei Jahrzehnte befasst war. In Franz Höfners Utrechter Hütte (D 2002, 3’) wird im Handumdrehen eine Schrankwand zur Hütte. Ken Koblands ruhiger, meditativer Filmessay Buildings and Grounds (USA 2003, 45’) verbindet lange Ausschnitte aus Stadtszenen, Industrieanlagen, Wüsten und anderen sinnträchtigen Landschaften mit einer Reihe fragmentarischer Ruminationen aus Filmen von Fassbinder, Fellini, Bergman und Tarkovski. Jan Verbeeks On a Wednesday Night in Tokyo (D/J 2004, 6’) zeigt wie in Tokios U-Bahnen der Raum durch Verdichtung besonders effektiv genutzt werden. In Heidi Wittlingers, Chris Stenners und Arvid Uibels Das Rad (D 2001, 9’) verfolgen zwei Steinmännchen mit mäßigem Interesse die aus ihrer Zeitperspektive rasante (Stadt-)Entwicklung der Jahrtausende um sie herum. Einführung: Olaf Bartels | ||||